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TUTORIAL

Dieses Tutorial stellt einen Überblick über Explorador FF 7.9, nachfolgend EFF genannt, dar. Mit Hilfe dieser Information wird man lernen wie diese Anwendung benutzt wird, aber um die besten Ergebnisse zu erzielen, wird eine Grundidee für fraktale Geometrie benötigt.

 

CONTENT

  1. EIN FRAKTAL ERKUNDEN

  2. ÄNDERN DES FRAKTALTYPS

  3. DIE PARAMETER EINER FUNKTION VERÄNDERN

  4. VERÄNDERN DER FARBGEBUNGSMETHODE

  5. ANWENDUNG UND VERWALTEN VON PALETTEN

  6. VERWENDEN UND VERWALTEN VON ORBIT TRAPS UND PATTERNS (MUSTERN)

  7. EIN FRAKTAL DREHEN

  8. EINSTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

  9. MIT POINTS ARBEITEN

  10. EXPORTIEREN UND IMPORTIEREN VON PARAMETERN

  11. BETRACHTEN DER JULIA SETS EINES FRAKTALS

  12. JULIA MAPS ERZEUGEN

  13. LINEARE FRAKTALE ERZEUGEN

  14. ERZEUGEN VON CELLULAR NOISE

  15. STEREOGRAPHISCHE PROJEKTIONEN ERZEUGEN

  16. KALEIDOSKOPBILDER ERZEUGEN

  17. ERZEUGEN VON DIFFUSION-LIMITED AGGREGATIONS

  18. ERZEUGEN VON SIERPINSKI DESIGNS

  19. ERZEUGEN VON PYTHAGORAS TREE

  20. AUTOMATISCHE PROZESSE MIT AUFGABEN (TASK)

  21. INFORMATIONSANSICHT DES FRAKTALS

  22. DEN VORGANG PAUSIEREN

  23. HINWEISE

 

EIN FRAKTAL ERKUNDEN

Man öffnet ein neues Projekt mit „File“ / „New canvas“ oder der Tastenkombination „Strg + N“ . Wenn man einen speziellen Fraktaltyp öffnen will, mit der Maustaste über „New canvas of type“ gehen und danach den gewünschten Typ des Fraktals im Untermenü auswählen.

Um ein Fraktal zu erkunden kann man folgendermaßen vorgehen:

  • Hinein zoomen

    Mit der linken Maustaste einen Punkt auf der Abbildung setzen und mit der gedrückten Maustaste eine Fläche markieren. Wenn die Maustaste losgelassen wird zoomt man automatisch in die ausgewählte Stelle.

    Zoom in operation

  • Heraus zoomen

    Mit der rechten Maustaste auf einen Punkt im Bild gehen. Mit gedrückter Maustaste eine Fläche markieren, Maustaste loslassen und es wird aus der Fläche herausgezoomt.

    Zoom out operation

  • Zentrieren

    Es gibt dafür drei Möglichkeiten:

    1. Auf einen Punkt im Bild doppelklicken um es zu zentrieren.

    2. Auf einen Punkt im Bild klicken, während „F“ gedrückt wird.

    3. Scrollrad der Maus gedrückt halten und eine Fläche im Bild markieren. Scrollrad loslassen und die Mitte der ausgewählten Fläche wird zentriert.

      Centering operation
  • Scrollen

    Es gibt dafür zwei Möglichkeiten:

    1. Die Umschalttaste gedrückt halten, während man mit der linken Maustaste einen Ursprungspunkt festlegt. Ohne die Tasten loszulassen, den Mauszeiger zum Zielpunkt führen. Die Maustaste loslassen um den Scroll vom Ursprung zum Ziel zu bestätigen.

      Scrolling operation 1

    2. 2. Die „Strg“ Taste gedrückt halten, während man mit der linken Maustaste auf einen Punkt über dem Bild geht um ihn „einzufangen“. Ohne die Tasten loszulassen, den Mauszeiger ziehen, um das Bild in eine neue Position zu ziehen. Die Maustaste loslassen um den Bildscroll in der neuen Position zu bestätigen.

      Scrolling operation 2
  • Drehen

    * Drehen ist nicht möglich bei den speziellen Fraktalen Bifurkation, Lyapunov und Buddhabrot.

    Es gibt zwei Möglichkeiten zu drehen:

    1. Die Umschalttaste gedrückt halten, während mit der rechten Maustaste ein Punkt in das Bild gemacht wird um das Rotationszentrum festzulegen. Ohne beide Tasten loszulassen, den Mauszeiger horizontal bewegen um das Bild zu drehen. Die Maustaste loslassen um das rotierte Bild zu fixieren.

      Scrolled rotation

    2. Die Strg-Taste gedrückt halten, während mit der linken Maustaste auf einen beliebigen Punkt geklickt wird. Ohne beide Tasten loszulassen, die Maus horizontal bewegen um das Bild um den Mittelpunkt zu drehen. Die Maustaste loslassen um das Bild zu fixieren.

      Centred rotation

      Diese Art zu drehen kann genauer ausgeführt werden, wenn man im Punkt „Edit“ arbeitet, aber dazu kommen wir später.
  • Größe anpassen

    Ändert man die Größe des Fensters passt sich das Bild automatisch an. Während man das ausführt wird die Bildgröße im Fenster angezeigt.

    Resizing operation

    Man kann zusätzlich die Größe des Bildes mit „Canvas size“ und „Canvas aspect ratio“ anpassen, die man unter dem Menüpunkt „Window“ findet.

  • Satellite View

    Klickt man auf „Satellite View“ im Menü „Edit“ oder „Strg + Pfeil nach oben“ kann man aus dem Fraktal heraus zoomen und das gesamte Fraktal betrachten. Der Mittelpunkt des ursprünglichen Bildes bleibt zentriert.

    Satellite view

  • Get a main view

    Auf „Main View“ im Menü „Edit“ klicken oder „Strg + Leertaste“ um eine komplette Übersicht über das Fraktal zu erhalten. Dabei geht der Mittelpunkt des Originalbildes verloren.

    Main view

Alle Punkte die eine Auswahl mit der Maus beinhalten, werden, wenn sie beendet werden, den Mittelpunkt des ausgewählten Teilbildes in die Mitte des Bildes setzen. Dies kann mit der „Esc - Taste“ rückgängig gemacht werden, bevor die Maustaste losgelassen wird.

Weitere Tips...
Um die Bilder schneller zu zeigen, wird empfohlen kleinere Bildausschnitte zum Erforschen auszuwählen und zur Originalgröße zurückzukehren, bevor das finale Bild erzeugt wird.

Um ungewollte Rahmenänderungen durch Größenänderung zu vermeiden muss man das Verhalten der Ansicht, das man am Ende haben möchte, berücksichtigen, z.B. wenn man ein Bild mit 1600 x 1000 Pixel erzeugen möchte, wird empfohlen mit einem kleineren Bild proportional zu arbeiten. d.h. Das Ansichtsverhältnis das man wünscht ist 1600 x 1000 = 1,6 , um Größenverhältnisprobleme zu vermeiden, z.b. 320 x 200 Pixel.

Wenn man ein neues Bild öffnet ohne den Typ des Fraktals speziell zu wählen, wird der zuletzt verwendete Typ geöffnet.

 

ÄNDERN DES FRAKTALTYPS

Öffnen des Tools „Parameter“ im Menü „View“ oder man verwendet die Tastenkombination „Strg + Alt + P“. Dieses Tool hat für jeden Fraktaltyp einen Reiter (Zone 1 auf der Abbildung) mit den dazugehörigen Parametern (Zone 2 auf der Abbildung) und einen Abschnitt von gewöhnlichen Parametern für alle Fraktale (Zone 3 in der Abbildung). Wähle aus den verschiedenen Reitern, um den Fraktaltyp zu ändern.

EFF Version 7.9 beinhaltet folgende Fraktale : Mandelbrot, Phoenix, Burning Ship, Newton, Halley, Secant, Householder, Schröder, Steffensen, Laguerre, Nova, Mandelbox 2D, Bifurcation, Lyapunov, und Buddhabrot. Diese 15 Hauptfunktionen ermöglichen es bis zu 56 verschiedene Fraktaltypen zu erzeugen.

Mandelbox 2D, Bifurcation, Lyapunov und Buddhabrot sind spezielle Fraktale und einige in diesem Tutorial beschriebene Funktionen können bei diesen nicht angewendet werden.

Parameters form - Fractal types

Wenn mehrere leere Leinwände geöffnet sind, zeigt dieses Tool die Parameter, der „Active canvas“, der zuletzt geöffneten Leinwand. Dies trifft auch auf andere Tools zu, wie man später sehen wird. Die „Active canvas“ wird mit einem pfeilförmigen Icon angezeigt.

Active canvas

Weitere Tipps...
Jede Leinwand hat eine unabhängige Historie für die Änderungen jedes Fraktaltyps, so dass, wenn zu einem anderen Typ gewechselt wird, die Information der Historie nicht verloren geht. Man kann die Historie der Veränderungen benutzen, indem man im Menü „Edit“ auf „Undo“ und „Redo“ klickt, oder „Strg + Z“ oder „Strg + Y“ klickt.

Wenn man ein Fraktal erforscht, kann es vorkommen, dass sich das Icon „Active canvas“ von grau nach orange wechselt. Dies bedeutet, dass der Computer momentan ausgelastet ist.

Zoom limit

 

DIE PARAMETER EINER FUNKTION VERÄNDERN

Jedes Fraktal wird aus einem Algorithmus heraus erzeugt. Dieser Algorithmus hat spezielle Parameter die verändert werden können. Öffne das Menü „View“ oder drücke „Strg + Alt + P“ und verändere die Werte um Variationen im Originalfraktal zu erzeugen. Klicke auf „Apply“ im Parameterfeld um die Änderungen zu übernehmen.

Parameters form

Die gewöhnlichen Parameter aller Fraktale sind (Zone 1 in der Abbildung):

  • NUMBER OF ITERATIONS - ANZAHL DER WIEDERHOLUNGEN (positive Ganzzahl)

    Dies zeigt an wie oft die Funktion neu berechnet wird. Ein hoher Wert gibt dem Fraktal mehr Tiefe um hinein zoomen zu können, verlangsamt aber die Berechnung. Die Wiederholungen sollten nur bei Bedarf schrittweise erhöht werden.

  • EXPONENT OF Z - EXPONENTEN VON Z (positive oder negative Dezimalzahl)

    * Dieser Parameter kann für die speziellen Fraktale nicht verändert werden.
    Dies ist der Exponent der Variablen Z und erlaubt Mutationen in den Originalfraktalen zu erzeugen.

  • CENTRAL COORDINATES - ZENTRALE KOORDINATEN (komplexe Zahlen)

    Dieser Parameter erlaubt es einen bestimmten Punkt des Fraktals innerhalb des Ursprungsbildes mit Hilfe der Koordinaten zu zentrieren. Wenn man das Fraktal erkundet, ändert sich dieser Wert mit den Koordinaten des Punktes im Fraktal, der mit dem Zentrum des Ursprungsbildes korrespondiert.

Die spezifischen Parameter des Fraktaltyps sind:

  • JULIA'S CONSTANT (komplexe Zahl)

    Wenn man diesen Parameter aktiviert, wird die Variable „C“ so verändert, dass diese mit dem Satzwert konstant wird und das Fraktal durch die „Julia Methode“ gezeichnet wird.

    Wenn dies deaktiviert ist, wird dieser Wert nicht verwendet und das Fraktal geht in die ursprüngliche Form, die Aktivierung durch die „Mandelbrot-Methode“, zurück. In diesem Fall ändert sich, wenn man das Fraktal erkundet, der vorgegebene Wert für „C“ im Verhältnis zu den Koordinaten des Bildmittelpunktes.

  • DISTORTION CONSTANT (komplexe Zahl)

    Diese Konstante verzerrt die Ansicht des Fraktals. Ist der Wert 0 hat er keinen Effekt.

  • RELAXATION CONSTANT (komplexe Zahl)

    Diese Konstante passt die Komplexität des Fraktals an. Ist dieser Wert 1 hat er keinen Effekt.

  • INITIAL VALUE OF Z (komplexe Zahl)

    Der Wert der Variablen „Z“ wird benützt, um die Funktion zu wiederholen und er erlaubt Veränderungen im Originalfraktal zu erzeugen.

  • INITIAL VALUE OF X (Dezimalzahl)

    Dieser Wert der Variablen „X“ wird verwendet, um Wiederholungen der Funktion zu starten und er erlaubt Veränderungen im Originalfraktal zu erzeugen.

  • LYAPUNOV'S SEQUENCE (binäre Sequenz)

    Ist eine Sequenz der Werte 0 und 1, die den Wert bestimmt, der für die Wiederherstellung der Funktion benutzt wird.

  • INVERSE

    Dieser Schalter kehrt die Variable, die die Berechnung anstößt. um und ermöglicht Varianten des Fraktals zu erzeugen.

Weitere Tipps...
Komplexe Zahlen haben einen echten Teil und einen fiktiven Teil und werden als „Z=(a+b i)“ dargestellt, wobei „a“ die echte Zahl und „b“ die fiktive Zahl darstellt, ein vielfaches der fiktiven Einheit „i“. Die Zahlen „a“ und „b“ können positive oder negative Dezimalzahlen sein und die Einheit „i“ ist eine Konstante die der Quadratwurzel aus -1 gleicht.

Um den Berechnungsvorgang zu optimieren wird empfohlen die Anzahl der Wiederholungen nur wenn nötig zu erhöhen. Zum Beispiel sollte man sie Schrittweise erhöhen, wenn man hinein zoomt, oder verringern wenn man heraus zoomt.

 

VERÄNDERN DER FARBGEBUNGSMETHODE

* Die speziellen Fraktale benützen spezifische Farbgebungsmethoden, die nicht verändert werden können.

Um ein Fraktal zeichnen zu können ist es notwendig, eine Farbgebungsmethode zu definieren. EFF nützt den „Escape Time“ Algorithmus als Standard. Um eine andere Methode zu benützen, klickt man auf das Menü „Settings“ und hält den Mauszeiger auf „Colouring Method by default“. Klicke auf die Methode im Untermenü, um sie als Standard zu verwenden.

EFF hat folgende Farbgebungsmethoden:

  • Escape time

    Es färbt das Bild anhand der Anzahl der Wiederholungen, die während der Berechnung erreicht wurden.

    Escape time
  • Escape angle

    Färbt das Bild währed der Berechnung in Abhängigkeit zum Winkel zwischen der Variablen, die für die Wiederholungen genommen wurde undder horizontalen Achse.

    Escape time
  • Distance to a point

    Färbt das Bild anhand der nächsten Distanz zu einem Punkt, der während der Berechnung erreicht wurde.

    Distance to a point

Man kann die Farbgebungsmethode für ein spezielles Ursprungsbild ändern, indem man auf das Hinweissymbol „Colouring“ in „Edit“ klickt. Dies lässt sich unter dem Menü „View“ öffnen oder mit der Tastenkombination „Strg + Alt + E“, dort gibt es auch erweiterte Einstellungen zum Anwenden.

Edit form - Colouring

 

ANWENDUNG UND VERWALTEN VON PALETTEN

* Jedes Fraktal steht in Verbindung mit seiner eignen vorgegebene Palette, ausser den speziellen Fraktalen Bifurcation, Lyapunov, Buddhabrot und Mandelbox 2D in der X-Ray Version. Um die Farben der beiden vorhergehenden Fraktale zu verändern verwendet man „Colour in“ (Zone 1 in der Abbildung) und für das dritte verwendet man die Option „Colour the last iteration in...“ aus der „Options“-Vorlage (dazu kommen wir später).

Um unterschiedliche Paletten zu verwenden, klickt man auf „Edit“ und geht mit dem Mauszeiger auf „Apply palette“. Man klickt auf die Palette im gezeigten Untermenü, die man verwenden möchte. Diese Option ist ebenfalls unter dem Hinweissymbol „Palettes“ unter „Edit“ zu finden, das im Menü „View“ öffnen kann, oder mit der Tastenkombination „Strg + Alt + E“, wo man auch erweiterte Einstellungen finden kann:

  • Prüfe die „Current palette“ um eine Vorschau auf die „Active canvas“ zu bekommen oder die Anzahl der Farben anzuzeigen.

  • Um die Farben der Palette zu scrollen, kann man mit der linken Maustaste auf Vorschau klicken und den Mauszeiger drüber gleiten lassen. Man kann den Scrollwert unter der Vorschau sehen. Dann klickt man auf „Apply“.

Edit form - Palettes

Um Paletten zu verwalten hat man folgende Funktionen:

  • PALETTEN IMPORTIEREN

    In der Anwendung sind vorgegebene Paletten importiert, aber es gibt die Möglichkeit neue Paletten hinzuzufügen. Dies kann man unter „File“ „Import palettes“ machen. In dem Dialogfeld das sich öffnet kann man eine oder mehrere Paletten Dateien mit den Endungen F2C oder F2ZC auswählen und anschließend auf „Open“ klicken.

    Die neuen Paletten werden in den Ordner „Paletten“ kopiert.

  • PALETTEN LÖSCHEN

    Man klickt auf „File“ und fährt mit dem Mauszeiger auf „Delete Palette“, dann klickt man auf die Palette die man löschen möchte im angezeigten Untermenü.

    Die vorinstallierten Paletten sind mit einem Sternchen markiert und können nicht gelöscht werden. Diese sind:

    1. Random B&W: graue Farbtöne wechseln zufällig jedes mal wenn sie verwendet wird.

    2. Random RGB: die Farben wechseln zufällig bei jeder Anwendung.

    3. Random R: die roten Farbtöne wechseln zufällig.

    4. Random G: die grünen Farbtöne wechseln zufällig.

    5. Random B: die blauen Farbtöne wechseln zufällig.

    6. Rainbow: Zerfall der weißen Farbe in Regenbogenfarben.

    7. Striped: vorgegebene Paletten in diesen Fraktaltypen: Newton, Halley, Secant, Householder, Schröder, Steffensen, Laguerre, zufällige Julias und Mandelbox 2D.

    8. Continuous: vorgegebene Palette in diesem Fraktaltyp: Mandelbrot, Phoenix, Burning Ship und Nova.

    9. B.Default: vorgegebene Palette in Verbindung mit dem Fraktaltyp ist tatsächlich „Gestreift“ oder „Fortlaufend“.

Die Option die Paletten zu verwalten besteht ebenfalls unter „File“ welches sich unter Menü „View“ öffnet, oder mit der Tastenkombination „Strg + Alt + F“.

File form - Palettes

Weitere Tipps...
Palettendateien können ebenfalls per „drag and drop“ in die Arbeitsfläche von EFF importiert werden.

EFF Paletten bestehen aus einer Liste von Farben, die durch seine Komponenten „RGB“ definiert werden. Die Komponenten „R“, „G“ und „B“ sind Werte zwischen 0 und 255 im Listencharakter geteilt. Jede Linie repräsentiert eine Farbe und in den meisten Paletten ist die erste Linie normalerweise schwarz. Der Grund dafür ist, wenn ein Fraktal berechnet wird, dass mit einer Anzahl von Wiederholungen die Anzahl der Farben einer Palette vervielfältigt wird. Es werden die Punkte dieser letzten Wiederholung der Funktion entsprechend, immer schwarz gezeichnet.

 

VERWENDEN UND VERWALTEN VON ORBIT TRAPS UND PATTERNS (MUSTERN)

* Orbit Traps sind für die speziellen Fraktale nicht verfügbar.

Das „Orbit trap“ ist eine spezielle Farbgebungsmethode basierend auf ein Muster, das an das Fraktal angepasst ist. EFF Version 7.9 beinhaltet folgende eingebaute geometrische Muster:

  • Horizontal, Vertical, Cross, Mini-Cross, Diagonal1, Diagonal2, X-shaped, Mini X-shaped, Heart, Square, Hypercube, Circle und Torus.

EFF erlaubt die Anwendung folgernder „Orbit trap“ Typen:

  • None: ist der Standardtyp und wird verwendet um ein Orbit Trap zu unterdrücken. Das Fraktal wird mit der Palette gezeichnet, das im Ursprungstyp angewandt wurde.

  • Simple: benutzt ein eingebautes geometrische Muster um das Fraktal zu zeichnen.

  • Multiple: benutzt mehrere eingebaute geometrische Muster gleichzeitig um das Fraktal zu zeichnen.

  • Pattern: dieses Trap benutzt eine Bilddatei als Muster und ist die einzige, die nicht auf Paletten basiert.

Um ein einfaches „Orbit trap“ zu verwenden klickt man auch „Edit“ in der Menüleiste und geht mit dem Mauszeiger auf „Apply Orbit trap“. Man klickt auf das Muster im angezeigten Untermenü, das verwendet werden soll. Diese Option ist ebenfalls unter den Symbol „Orbit Trap“ im Dialogfeld „Edit“ ,das sich unter dem Menü „View“ öffnet, verfügbar, oder mit der Tastenkombination „Strg + Alt + E“, von wo man ebenfalls die Möglichkeit hat aus anderen Typen von Orbit Traps auszuwählen und die Mustereigenschaften zu verändern (Zone 1 in der Abbildung):

  • Um eine Vorschau des „Active canvas“ Orbit trap zu erhalten, kann man den Haken bei „Current trap“ setzen.

  • Um das Orbit trap zu scrollen, klickt man mit der linken Maustaste auf die Vorschau und bewegt den Mauszeiger. Man kann den Scrollwert unter der Vorschau sehen. Dann auf „Apply“ klicken („Add“ oder „Replace“ wenn das Orbit trap „Multiple“ ist).

  • Um den Rest der Orbit trap Eigenschaften zu ändern, kann man deren Werte mit den anpassen Reglern verändern und dann auf „Apply“ („Add“ oder „Replace“ wenn das Orbit trap „Multiple“ ist).

Eine EFF Eigenschaft, die erwähnt werden sollte, ist, dass EFF es ermöglicht die anpassen Regler zu konfigurieren um ein genaueres Anpassen der Parameter zu ermöglichen. Dies kann man machen, indem man einen extra Regler verwendet, der es ermöglicht eine spezielle Dezimalposition auszuwählen, die man verändern möchte (Zone 2 in der Abbildung).

Edit form - Orbit traps

Wenn das gewählte Orbit trap „Multiple“ ist, werden die Muster im „Multiple trap“ Designer hinzugefügt, oder ersetzt wo sie als Ganzes verwaltet und angewandt werden kann.

Multiple trap form

Es gibt Unterschiede zwischen dem „Simple“ orbit trap (1) und dem „Multiple“ Orbit trap, das nur mit einem Muster erzeugt wird (2) wenn die Deckkraft nicht maximal ist. Das Erste verschmilzt mit dem Überlappenden und das zweite lässt es durchscheinen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit die Farbe der Paletten für das „Multiple trap“ aufzuspalten (3).

Orbit traps

Um Muster zu verwalten hat man folgende Funktionen:

  • MUSTER IMPORTIEREN

    Es ist ein vorher festgelegtes Muster in die Anwendung eingebaut, aber es gibt die Möglichkeit neue Muster hinzuzufügen. Um das zu tun, klickt man auf „Import Patterns“ im Menü „File“. Im Dialogfeld das sich öffnet, wählt man eine, oder mehrere Bilddateien mit den Endungen BMP, JPG oder PNG aus, und klickt auf „Open“.

    Die neuen Muster werden in den Ordner „Patterns“ der Anwendung kopiert.

  • MUSTER LÖSCHEN

    Auf „File“ klicken und mit dem Mauszeiger auf „Delete pattern“ gehen. Auf das Muster im Untermenü klicken, das man löschen möchte.

    Die Vorinstallierten Muster wurden mit einem Sternchen markiert und können nicht gelöscht werden.

Die Optionen Muster zu verwalten sind ebenfalls unter „View“ „File“ zu finden oder mit der Tastenkombination „Strg + Alt + F“.

File form - Patterns

Weitere Tipps...
Um ein individuelles Orbit trap zu erzeugen kann man ein PNG Bild mit transparentem Hintergrund erstellen und als Muster importieren. Wenn dieses Muster verwendet wird, wird das Fraktal mit diesem Bild gezeichnet, und die transparenten Bereiche lassen sehen was darunter ist.

Der Zeichenvorgang passt das Muster an die Fraktalform an, indem er es faltet und streckt. Das Ergebnis wird verfälscht, wenn das Muster eine schlechte Qualität hat. Um dies zu vermeiden, sollten nur Muster mit hoher Auflösung verwendet werden, die es ermöglichen auch tiefer hinein zu zoomen ohne die Qualität zu schnell zu mindern.

Musterdateien können auch per „drag and drop“ in die EFF Arbeitsfläche importiert werden.

 

EIN FRAKTAL DREHEN

* Rotation ist nicht möglich für die Spezialfraktale Bifurkation, Lyapunov, und Buddhabrot.

Um die Fraktalrotation einzurichten, geht man im Menü „Edit“ mit dem Mauszeiger auf „Rotate“. Man klickt auf die Rotation um Untermenü, die man verwenden möchte.

Rotation result

Diese Option gibt es ebenfalls unter dem „Orbit Trap“ Symbol unter „Edit“, welches unter „View“ geöffnet werden kann, oder mit der Tastenkombination „Strg + Alt + E“:

  • Um die Rotation des „Active canvas“ zu sehen kann man in das Feld „Current Rotation“ schauen.

  • Um den Winkel anzupassen, kann man mit der linken Maustaste auf Vorschau klicken und den Mauszeiger bewegen. Man kann den Scrollwert unter der Vorschau sehen. Dann auf „Apply“ klicken.

  • Um den Winkel noch genauer anzupassen, kann man den Regler benutzen und dann auf „Apply rotation“ klicken.

Edit form - Rotate

 

EINSTELLUNGSMÖGLICHKEITEN

Öffne unter „View“ das Menü „Options“ oder drücke „Strg + Alt + O“ . Dieses Feld hat einen Bereich von Optionen, die nur verändert werden können, wenn das „Active canvas“ sich nicht gerade in der Berechnung befindet (Zone 1 in der Abbildung) und einen anderen mit Optionen die jederzeit verändert werden können ( Zone 2 in der Abbildung).

Options form

Folgende Optionen außerhalb des Berechnungsprozesses sind vorhanden:

  • ACTIVATE ANTI-ALIASING FILTER WITH GRILLE...

    * Anti-Aliasing Filter ist nicht vorhanden in den Spezialfraktalen Bifurcation und Buddhabrot.

    „Anti-Aliasing“ ist eine Methode, die es ermöglicht Bilder mit höherer Qualität zu erhalten, am ähnlichsten dem Fraktal, das zusätzliche Farbeinsätze verwendet. Diese Zeichenmethode erhöht die Bearbeitungszeit, somit wird empfohlen dies ausgeschaltet zu lassen und erst für das endgültige Bild, das danach abgespeichert wird, zu verwenden. Um es zu aktivieren, muss man einen Haken setzen, oder man wählt die Gittergröße (Grille) im Combo-Feld.

    Man kann den „Anit-Aliasing-Filter“ punktuell in einem Bild anwenden, ohne diese Option freizuschalten. Um dies zu machen muss man in der Menüleiste „View“ öffnen und den „Anti-aliasing filter“ öffnen, oder man drückt „Strg + Alt + A“. Wähle die Gittergröße und klicke auf „Apply“.

  • COLOUR THE LAST ITERATION IN... / COLOUR IN...

    Diese Option benützt eine bestimmte Farbe um während der Berechnung der letzten Wiederholung zu zeichnen. Um diese zu aktivieren muss man das Dialogfeld prüfen oder man wählt eine Farbe im Auswahlbereich.

    Diese Farbe ist in den Spezialfraktalen Bifurcation, Lyapunov und Buddhabrot bereits eingestellt.

  • DRAW THE LAST ITERATION OVER THE ORBIT TRAP

    Diese Option zeichnet den Bereich der die letzte Wiederholung der Formel betrifft über das Orbit Trap.

Die immer vorhandenen Optionen sind:

  • ACTIVATE IMAGE REFRESHING

    Diese Option aktualisiert das Bild fortschreitend während der Berechnung. Es wird empfohlen diese Funktion auszuschalten, weil sie den Berechnungsprozess verlangsamt.

  • SAVE IMAGE CHANGES AUTOMATICALLY

    Diese Option speichert automatisch jedes mal das Fraktal, wenn es verändert wurde. Das Bild wird als PNG Datei im Bildordner der Anwendung innerhalb einse Bild Unterordners, in dem diese Option freigegeben ist, gespeichert. Man kann den Bildordner des „Active canvas“ unter „File“ öffnen, indem man auf „Open images folder of the canvas“ klickt, oder die Tastenkombination „Strg + Shift (Umschalttaste) + O“ benutzt ( dieser Ordner wird erzeugt sobald das erste Bild gespeichert wird).

  • ACTIVATE FAST SCROLLING

    * Schnelles Scrollen ist nicht für die Spezialfraktale vorhanden.

    Wenn man das Fraktal mit der Maus scrollt, wird das vorherige Bild beliebig benutzt um das neue Bild nicht vollständig neu zu berechnen. Bevor man das Bild nach dem schnellen scrollen speichert, wird empfohlen, dieses nochmal zu berechnen indem man „F5“ drückt, um einen „anti-aliasing filter“ anzuwenden. Die Leinwand,, bei der diese Option aktiv ist, wird mit einem pfeilförmigen Icon zusammen mit zwei weißen Linien markiert.

Weitere Tipps...
Die Bilder, die eine hohe Anzahl verschiedener Farben auf kleiner Fläche enthalten, verbessern ihre Qualität, wenn man den “Anti-Aliasing Filter“ mit einer hohen Gittergröße verwendet. Für Bilder mit großen Flächen derselben Farbe, genügt eine geringe Gittergröße. Es wird empfohlen damit zu experimentieren, um zu lernen welche Gittergröße passend zum Typ des Bildes ist, denn in manchen Fällen verlangsamen hohe Gittergrößen den Berechnungsprozess ohne viel Änderung als kleinere zu bringen.

Die Option „Save image changes automatically“ kann zusammen mit einer Funktion, die, z.B. Film-Frames erzeugt, zum Erstellen von Videos oder Animationen verwendet werden, indem man eine externe Anwendung benützt.

Die Option „Activate fast scrolling“ kann als Standard für alle Vorlagen im Menü „Settings“ aktiviert werden. Bevor das Bild nach dem schnellen Scrollen gespeichert wird, wird empfohlen noch einmal neu zu berechnen, indem man „F5“ drückt, oder den „anti-aliasing filter“ anwendet.

 

MIT POINTS ARBEITEN

Ein wichtiges Feature von EFF ist, dass man einen Schnappschuss von allen Parametern und Konfigurationen, die man zum Zeichnen eines Fraktals jederzeit benötigt, machen kann. Diese Information, genannt „Point“ wird in einer Datei innerhalb der Anwendung, die es ermöglicht das Bild jederzeit wieder herzustellen, hinterlegt.

Während diese läuft, merkt sich EFF eine Liste der letzten 30 Points, zusammenhängend mit geschlossenen Vorlagen. Dies ermöglicht es einen früher verworfenen Point wiederherzustellen, wenn dieser nicht bereits wieder überschrieben ist.

Um diese Points zu verwalten, gibt es folgende Funktionen:

  • EINEN POINT ANLEGEN

    Man klickt auf „Register Point“ im Menü „File“ oder nutzt die Tastenkombination „Strg + R“. In dem Fenster das sich öffnet schreibt man einen Namen für den Point, und man schreibt einen Kommentar (optional) und überprüft das „Publish“ Fenster ( wie unten beschrieben), falls gewünscht. Danach klickt man auf „Register“.

  • EINEN POINT VERÖFFENTLICHEN

    Man überprüft das „Publish“-Fenster, bevor man einen Point anlegt. Indem man die Parameter eines Bildes veröffentlicht, trägt man anonym zu einer online Bibliothek bei, sodass man selbst und andere EFF User die Möglichkeit haben, sich danach an den besten Fraktalen zu erfreuen.

  • EINEN POINT LADEN

    Man klickt im Menü auf „File“ und geht mit dem Mauszeiger auf „Load point“. Im angezeigten Untermenü klickt man auf den gewünschten Point.

  • EINEN POINT UMBENENNEN

    Man klickt auf „File“ und geht mit dem Mauszeiger auf „Rename point“. Dort klickt man im Untermenü auf den Point, der umbenannt werden soll. Dort schreibt man einen neuen Namen und klickt auf „Rename“ im geöffneten Fenster.

  • EINEN POINT LÖSCHEN

    Man klickt auf „File“ und geht mit dem Mauszeiger auf „Delete point“. Im Untermenü auf den Point klicken, der gelöscht werden soll.

  • EINEN POINT WIEDERHERSTELLEN

    Man klickt auf „File“ und geht mit dem Mauszeiger auf „Recover point“. Im Untermenü auf den Point klicken, der wiederhergestellt werden soll.

In den dargestellten Untermenüs mit den Namen der erstellten Points, wird, wenn man mit dem Mauszeiger über einen konkreten Point geht, ein Feld geöffnet, in dem der Kommentar angezeigt wird, der beim Erstellen eventuell eingetragen wurde.

Alle beschriebene Optionen können ebenso im Fenster „File“ das unter dem Menü „View“ geöffnet werden kann, gefunden werden, oder mit der Tastenkombination „Strg + Alt + F“.

File form - Current point   File form - Registered points
File form - Recover point

Weitere Tipps...
Mit Points zu arbeiten ist die am meisten empfohlene Option, weil diese vermeidet, dass man sich alle benötigten Einstellungen um ein Bild zu erzeugen merken muss, und man kann diese leicht zur Weiterverarbeitung in der Zukunft wiederbenützen.

Wenn man einen Shortcut zur EFF Ausführung erzeugt, und man einen Parameter mit einem Namen eines erstellten Points hinzufügt, wird automatisch der vom Parameter indiziierte Point geöffnet und geladen, sobald die Anwendung verwendet wird.

 

EXPORTIEREN UND IMPORTIEREN VON PARAMETERN

EFF ermöglicht es Points eines Fraktals durch eine Funktion zu teilen, welche alle ihre Parameter und Konfigurationen exportiert. Diese Info kann von jedem EFF User angewandt werden, um den selben Point zu bekommen.

  • PARAMETER EXPORTIEREN

    Man klickt auf „File“ / „Export parameters“ oder verwendet die Tastenkombination „Strg + E“. Man prüft, ob das Bild dessen Parameter exportiert werden sollen, in dem Fenster angezeigt wird, das sich öffnet, und wählt eine der folgenden Optionen:

    1. Beinhalten von Paletten und Mustern: Wenn das Bild eine Palette oder ein Muster verwendet, die nicht in EFFeingebettet ist, wird empfohlen diese Option anzuwenden. Ein Dialogfeld öffnet sich, wenn man den Button drückt, um den Pfad zum Exportieren der Parameterdateien auszuwählen.

    2. 2. Nur Parameter: Diese Option wurde erstellt, um die Parameter eines Bildes, das einbaute Paletten und Muster verwendet, zu exportieren. Die Parameter werden beim Drücken des Button in „Windows-clipboard“ exportiert.

      Export parameters form

    Die exportierten Parameter können an eine E-mail angehängt werden und an andere EFF User gesandt werden. Z.B. die Parameter des obigen Bildes sind folgende:

    oetythKl5tVnKtRe+CQ7tmFgnv4IitecPfR9Qu8To
    Ax9B6NOquYWmCkZAoI3QvS3GxisSOFPhWC2s
    Pl5WKZRBlh6U9C1U8qTqQ1N9fT/g9ACCOeCg8
    CwUfRXuiK86xQF6AhLSJpyQI/ojkQVtyMHTXek
    Mm1D0bo6giUe46zBGtXBhlHfMvER9ZxH8FRi7d
    pL5SKozN8DGe6BBg4qxwM+j3UTZRaIa2b0Luu
    MlxZ+BgkuS0nicIn3BWigea4flTDdlH76MKmQU5
    9b7vjyGm+DqQDYcvW7JrkW8XEmV8fe3R3DaK
    BA9E9M0c8ABN+D3jts2tOp487EGblLMUCdWxC
    0HnSxy8h3BQLkfJJwhIbtbCkE6kKoVRukVbP1Tqt
    AbgpkC1OIEoOcySyDh/avcjNYRIwZ7cwgpZqjPXg
    b2ylV0osUlU/kwhJq+u4pgfwON+0jCKqmUHB9Ji
    uNmJJFO3L9tXR2oPpds1T+6TchMDqNFiy96JJ5V
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  • PARAMETER IMPORTIEREN

    Man klickt auf „Import Parameters“ im Menü „File“ oder benutzt die Tastenkombination „Strg + I“. Es gibt zwei Möglichkeiten die Parameter in dem geöffneten Fenster zu importieren:

    1. Man klickt auf „Examine“, so dass ein Dialogfenster geöffnet wird und die Datei der exportierten Parameter gesucht werden kann.

      Import parameters form - File

    2. Man fügt die Zeilen des Parameters in das Textfeld ein und klickt auf „Import“.

      Import parameters form - Line

    Das dazugehörige Bild wird in einer neuen Vorlage berechnet.

  • PARAMETER HERUNTERLADEN

    Man klickt im Menü „File“ auf „Download parameters“ um den Datensatz der Online Parameter zu öffnen. Innerhalb der Datenbank sucht man nach einem Bild, das für einem interessant ist und lädt sich diese Parameter herunter um mit diesem Bild zu arbeiten.

Weitere Tipps...
Beachte, dass, wenn man mit der Option „Only parameters“ exportiert, der vorherige Inhalt im „Windows-Clipboard“ verloren geht und von den neuen Parametern ersetzt wird.

Parameterdateien können ebenfalls mit „drag and drop“ in die EFF Arbeitsfläche importiert werden.

 

BETRACHTEN DER JULIA SETS EINES FRAKTALS

Man öffnet unter dem Menü „View“ den „Julia Viewer“ oder man drückt „Strg + Alt + J“. Wenn die „Active canvas“ kompatibel ist, zeigt dieser Viewer das Julia Set.

* Der „Julia viewer“ ist nur kompatibel mit Fraktalen, die auf der Mandelbrotmethode basieren und schließt die Spezialfraktale aus.

Um die Julia Sets anzuzeigen muss man die Maus über die Vorlage bewegen.

Julia viewer

Um die Julia Sets, die im Viewer angezeigt werden, zu berechnen, muss man „J“ drücken, und über das Vorlagebild klicken ohne die Maus zu bewegen.

Weitere Tipps...
Die Mandelbrot-Zeichenmethode stellt einen Plan von allen möglichen Julia Sets dar. Julia Sets die zum inneren Mandelbrot gehören, sind geschlossen, während die, die zum äußeren Mandelbrot gehören offen sind.

 

JULIA MAPS ERZEUGEN

* Maps für Julia sind für die Spezialfraktale nicht vorhanden und gehören nur zu Fraktalen, die auf der Mandelbrot Methode basieren.

Man öffnet unter „View“ / „Maps of Julia designer“ oder man verwendet die Tastenkombination „Strg + Alt + M“.

Maps of Julia designer

(Das Fenster „Adapt Julias“ zentriert und passt jedes Julia in seine Zelle ein)

Man passt die Anzahlt der Zellen an und drückt „Start“. Wenn der Prozess abgeschlossen ist, speichert man das erzeugte Bild ab.

Weitere Tipps...
Julia Maps werden aus Julia Sets gemacht, die passend geordnet wurden, sodass ein Plan gezeigt wird, der einem Plan gleicht, der die Mandelbrotmethode enthält.

 

LINEARE FRAKTALE ERZEUGEN

EFF ermöglicht es lineare Fraktale aus einem Patter zu erzeugen, das eine Gruppe von Points verbindet, die vom Benutzer festgelegt werden. Dazu wird das ganze Muster wiederholt und die Werte angepasst, sodass diese in jedes Segment des Originalpatterns passen. Dies gilt für jede Wiederholung.

Man öffnet den „Linear Fractals“ Designer aus dem Menüpunkt „View“ oder benutzt die Tastenkombination „Strg + Alt + K“. Das Tool öffnet sich im Fullscreen-Modus, d.h. EFF maximiert sich und das Menü „Linear“ zeigt sich so, dass alle Designer Funktionen erreichbar sind.

Menu of the linear fractals designer

Hier die verschiedenen vorhandenen Funktionen:

  • LADEN EINES VORGEFERTIGTEN PATTERNS

    Hier öffnet man die Beispiel Patterns, die in der Software unter den verschiedenen Kategorien enthalten sind und sich im Untermenü zeigen, wenn man darauf klickt.

  • HINZUFÜGEN VON POINT „X“ VON 8

    Hier können maximal 8 Points hinzugefügt werden. Jeder neue Punkt erscheint in der Mitte der Zeichenebene, von dort kann man ihn mit der Maus verschieben.Dafür bitte mit dem Mauszeiger über den Point gehen und ihn mit der linken Maustaste fassen, wenn sich der Curser in eine Hand verändert.Dann verschieben und die Maustaste wieder loslassen, wenn der Zielort erreicht ist.Ebenso kann man neue Points hinzufügen, wenn man auf einen frieen Platz ohne Points klickt.

  • LÖSCHEN EINES POINTS VON „X“

    Hiermit kann man den letzten gesetzten Point löschen. Es kann auch jeder existierende Point in der Zeichenebene durch anklicken gelöscht werden.

  • GITTER ANZEIGEN

    Ermöglicht das Hilfsgitter anzuzeigen oder zu verbergen. Dabei wird die Hintergrundfarbe verdeckt, wenn das Hilfsgitter sichtbar ist.

  • POINTS AM HILFSGITTER FIXIEREN

    Diese Option richtet die Points am Hilfsgitter aus. Wenn deren Position mit der Maus verändert wird.

  • ALLE WIEDERHOLUNGEN ZEICHNEN

    Die Linien, die zu jeder Wiederholung im Fraktal gehören, werden angezeigt, wenn man diese Option wählt und sie können mit den Farbpaletten eingefärbt werden.Wird der Haken entfernt, wird nur die letzte Linie angezeigt.D.h. das Fraktal Image wird nur aus einer Linie und einer Farbe bestehen.

  • HINTERGRUND FÄRBEN IN...

    Hier kann man den Hintergrund aus vorgegebenen oder eigenen Farben wählen. Die Hintergrundfarbe ist nicht sichtbar, wenn das Hilfsgitter aktiv ist.

  • DIE LINIEN FÄRBEN IN...

    Hier kann man die Farbe der Linien des Fraktals aus vorgegebenen oder eigenen Farben wählen.

  • WIEDERHOLUNGEN MIT DER PALETTE FÄRBEN...

    Diese Option ist nur zur Verfügung, wenn der Hakenbei „Draw all then iterations“ gesetzt ist,und ermöglicht die Verwendung von Farbpaletten um die einzelnen Wiederholungen im Fraktal individuell zu färben.

  • DAS IMAGE BERECHNEN

    Wenn das Pattern mindestens 3 Punte hat, kann dieser Befehl das Berechnen des Faktal Images anstoßen. Klickt man mit der rechten Maustaste auf einen Punt in der Zeichenebene kann man das ebenso. Unabhängig davon wird die Imageberechnung immer automatisch 5 Sekunden nachdem die letzte Änderung der Parameter erfolgte angestoßen.

  • STOPPEN DER BERECHNUNG

    Während das Image Berechnet wird, kann man den Vorgang mit diesem Befhel oder mit drücken der „ESC –Taste“ unterbrechen.

  • ZEICHENFLÄCHE LEEREN

    Mit diesem Befehl wird jedes Muster oder Fraktalimage in der Zeichenfläche gelöscht. Durch drücken der mittleren Maustaste kann ebenfalls die Zeichenfläche geleert weden.

  • IMAGE SICHERN

    Dieser Befehl ermöglicht das Sichern der verschiedenen Grafik Componenten im Image Format unter der Option, die erscheint wenn auf das Untermenü geklickt wird. Z.B. kann ein Fraktal und sein Hintergrund gespeichert werden indem man im Untermenü auf „Background + fractal“ klickt.

 

ERZEUGEN VON CELLULAR NOISE

Um Cellular Noise zu erzeugen, lokalisiert, EFF zufällig ein Reihe von Points und wendet das „Voronoi diagram“ an, um die ganze Ebene zu färben.

Man öffnet den Cellular noise designer im Menü „View“ oder mit der Tastenkombination „Strg + Alt + C“.

Cellular noise designer

Um den Zeichenprozess zu bestimmen:

  • Wähle einen der vorhandnen „cell distribution modes“: random, beehive or grid.

  • Wählt man die Anzahl der Points die man verwenden möchte.

  • Passt man die Distanz im Bezug auf die Berechnung an. Der Wert 1 ist die Distanz zu dem weitest entfernten Point und die Vielecke werden mit mehr Genauigkeit gezeichnet.

  • Wählt man eine der verfügbaren Farbgebungsmethoden:

    1. Um eine einzelne Farbe zu verwenden setze einen Haken in „Colour“ und wähle diese.
    2. Um eine Palette zu benutzen, entferne den oben erwähnten Haken und wähle eine Palette im Dialogfenster.

Zum Schluss wählt man das Verhältnis und die gewünschte Größe des endgültigen Bildes ( Zone 1 in der Abbildung) und klickt auf den „Start“-Button.

Während der Berechnung und wenn diese beendet ist, können die Farben umgekehrt werden. Um dies zu tun, muss man auf den Button „Invert“ klicken.

Das Bild kann nach Beenden des Prozesse abgespeichert werden.

 

STEREOGRAPHISCHE PROJEKTIONEN ERZEUGEN

* Die Stereographische Projektion ist nicht erhältlich in den Spezialfraktalen Bifurcation und Buddhabrot.

Um die Projektion zu zeichnen, platziert EFF eine Riemann Sphäre auf das Fraktal und berechnet dann, wie es auf die Oberfläche reflektiert wird.

Man öffnet den „Riemann Sphere“ designer unter Menü „View“ oder benutzt die Tastenkombination „Strg + Alt + N“. Die Vorschau der Sphäre wird automatisch in der „Active canvas“ gezeichnet, falls diese kompatibel ist.

Stereogrphic projections designer

Man passt die grundlegenden Optionen an: „Background“ Farben, „View“ Typ und Ausgabe-„Size“. Dann wählt man einen der folgenden Prozesse:

  • GENERATE IMAGES (Zone 1 in der Abbildung)

    Dieser Prozess erzeugt ein Bild mit dem Satz ausgewählter Ansichten, und einem unabhängigen Bild von jedem einzelnen Punkt. Um dies zu tun, überprüft man die Ansichten, die man sich wünscht und klickt dann auf „Start“. Die Bilder können gespeichert werden, wenn der Prozess abgeschlossen ist.

  • GENERATE SEQUENCE (Zone 2 in der Abbildung)

    Dieser Prozess bildet eine Sequenz von Bildern der Sphären Erhebung (zentrale Ansicht). Um dies zu tun, muss man folgende Parameter setzen:

    1. Initial illumination: Startpunkt für den Lichtfokus setzen.
    2. Focus spins: Anzahl der Drehungen, die den Fokus und die Richtung festlegen.
    3. Sphere spins: Anzahl der Drehungen, die die Sphäre und die Richtung festlegen.
    4. Length: Länge in Sekunden der Sequenz.
    5. FPS: Anzahl der Frames pro Sekunde.

    Dann wird der „Start“-Button angeklickt. Während die Bearbeitung läuft, werden die Frames in den Bildordnern der Anwendung in einem speziellen Unterordner gespeichert. Man kann den Bildordner nach beenden der Bearbeitungsprozesse öffnen.

 

KALEIDOSKOPBILDER ERZEUGEN

Man öffnet den Kaleidoskop designer im Menü „View“ oder der Tastenkombination „Strg + Alt + K“.

Kaleidoscopes designer

Der Designer hat eine Fläche die es ermöglicht das Dreieck, das als Muster genommen wird, als ein Kaleidoskopbild zu zeichnen, und eine andere, die es ermöglicht das fertige Bild einzupassen. (Zone 1 und 2 in der Abbildung).

Im geöffneten Fenster unter „Image“ „B.DEFAULT“ wählen, um ein kaleidoskopisches Bild von dem „Active canvas“ zu erzeugen, oder wähle einen Wert um es von einem importierten Bild in EFF zu erzeugen.

Um das dreieckige Muster anzupassen:

  • Passt man die Größe mit dem Schieberegler „Size“ an.

  • Passt man die Position an, in dem man mit der gedrückten linken Maustaste über die Vorschau zieht.

Um das endgültige Bild zu fertigen:

  • Die gewünschte Farbe mit „Tube“ einstellen.

  • Den dreieckigen Bereich bei „Divisions“ mit der gewünschten Farbe zeigen.

Zum Schluss kann man noch das Verhältnis und die Größe, die man für das endgültige Bild gewünscht wird, auswählen (Zone 3 in der Abbildung) und klickt dann auf den Button „Save image“.

Der Button „Save texture“ ermöglicht es das Grundbild zu speichern, das als Grundlage dient, um alle Bereiche in allen Größen abzudecken.

 

ERZEUGEN VON DIFFUSION-LIMITED AGGREGATIONS

Die Strukturansammlung wird durch die Freiheit eines Partikels erreicht, der zufällige Wege nimmt bis dieser mit etwas kollidiert das ihn stoppt. EFF ermöglicht es einen Punkt zu setzen um den die Strukturansammlung wachsen kann.

Man öffnet Im Menü „View“ „Aggregation“ oder benutzt die Tastenkombination „Strg + Alt + G“.

Aggregates designer

Um den den Ansammlungsprozess zu starten:

  • Im Dialogfenster unter „Seed“ ein gewünschtes Bild auswählen. Danach kann man seine Position verändern, indem man mit der linken Maustaste über Vorschau geht.

  • Passt man die Größe mit dem Schieberegler „Size“ an.

  • Wählt man unter „Method“ im Dialogfenster eine verfügbare Farbgebungsmethode.

    1. BORDER: färbt das Bild in Abhängigkeit der Distanz zwischen Partikeln und den Bildgrenzen.

    2. SEED: färbt das Bild in Abhängigkeit der Distanz zwischen Partikeln und der Startpunktgrenze.

    3. MIX: das ist eine Mischung aus den beiden vorherigen Farbgebungstypen.

    Border, seed and mix aggregates
  • Man wählt eine verfügbare Palette aus dem Dialogfenster „Palette“.

  • Man wählt ein Verhältnis und eine gewünschte Größe für das endgültige Bild (Zone 1 in der Abbildung). Die Bearbeitung kann je nach ausgewählter Göße einige Zeit dauern, aber der „Aggregates designer“ kann geschlossen werden ohne den Vorgang zu unterbrechen.

Dann drückt man den „Start“-Button um die Bearbeitung anzustoßen. Sie wird von selbst beendet, wenn alle Bildecken geschlossen sind und keine Partikel mehr eindringen können, aber die Hintergrundfarbe kann jederzeit ausgewählt und das Bild jederzeit abgespeichert werden. Um dies zu tun, setzt man den Haken bei „Background“ , wählt die Farbe und klickt dann auf den Button „Save image“.

 

ERZEUGEN VON SIERPINSKI DESIGNS

Man öffnet den Sierpinski Designer im Menü „View“ oder mit der Tastenkombination „Strg + Alt + D“.

Siepinski designer

Um den Algorithmus anzustoßen passt man die Nummer der gewünschten Wiederholungen ein und wählt aus den vorhandenen Zeichenmodi aus: „Triangle“ oder „Carpet“.

Um das Bild individuell anzupassen wählt man die farben aus, die man für die inneren und äusseren Zonen des Fraktals möchte.

Zu Schluss wählt man noch die Größe aus, die man für das fertige Bild haben möchte und klickt dann auf „Save image“.

 

ERZEUGEN VON PYTHAGORAS TREE

Man öffnet den Pythagoras Designer unter dem Menü „Vew“ oder mit der Tastenkombination „Strg + Alt + Y“.

Pythagoras designer

Um den Algorithmusanzustoßen, muss man folgendes einstellen:

  • Passe die Anzahl der Wiederholungen an. Je größer die Anzahl der Wiederholungen, um so mehr Äste bekommt der Baum.

  • Passe den Wert der Variable „Angles“ an. Je nachdem in welche Richtung man ihn schiebt wächste der Baum nach rechts oder links.

  • Passe die Stammhöhe an. Von Ihm hängt die maximale Höhe des Baumes ab.

  • Passe die Größe des Baumes an.

  • Aktiviere den „Zigzag“ mode um einen sützen und zackigen Baum zu erzeugen oder setze ihn inaktiv um eine rundlichen Baum zu erzeugen.

Um das Bild individuell anzupassen wählt man die Farben für die inneren und äusseren Bereiche des Fraktals aus.

Zum Schluss wählt man noch die Größe aus, die das fertige Bild haben soll und klickt dann auf „Save image“.

 

AUTOMATISCHE PROZESSE MIT AUFGABEN (TASK)

* Aufgaben sind bei den Spezialfraktalen nicht möglich.

Man öffnet im Menü „View“ das Tool „Tasks“ oder benutzt die Tastenkombination „Strg + Alt + T“. Dieses Tool hat einen Registerkartenaufbau für jeden Task mit Schiebereglern und für die Parameter einen gewöhnlichen Bereich für alle Tasks, der es ermöglicht die Präzision der Schieberegler zu erhöhen (Zone 1 in der Abbildung).

Tasks form

EFF Version 7.9 beinhaltet folgende Tasks:

  • Iterate: erhöht oder vermindert die Anzahl der Wiederholungen.

  • Zoom: führt einen progressiven Zoom aus, positiv oder negativ.

  • Exponent of Z: erhöht oder vermindert den Exponenten der Variable Z.

  • Rotate: erhöht oder vermindert den Rotationswinkel des Bildes.

  • Palette scrollyng: scrollt die Farben einer Palette.

  • Initial Z: erhöht oder vermindert den Anfangswert der Variable Z.

  • Center: scrollt das Fraktal horizontal und vertikal.

  • Julia: verändert die „Reale“ und „Imaginäre“ Komponente der Julia Konstante „C“.

  • Distortion: verändert die „Reale“ und „Imaginäre“ Komponente der Verzerrungskonstante „D“.

  • Relaxation: verändert die „Reale“ und „Imaginäre“ Komponente der Entspannungskonstante „R“.

  • Orbit trap opacity: erhöht oder vermindert die die Deckkraft des Orbit Trap.

  • Orbit trap size: erhöht oder vermindert die Größe des Orbit Trap.

  • Orbit trap scrolling: scrollt das Orbit Trap.

Nicht alle Tasks werden von allen Fraktalen unterstützt, einige von ihnen werden als „beschädigt“ angezeigt, abhängig vom „Active canvas“.

Man klickt auf den „Start“-Button um die Anwendung des Task-Tools im „Active canvas“ zu aktivieren. Danach passt man die Parameter an und setze einen Haken in die Felder der Tasks, die man anwenden möchte. Dieser Vorgang verändert die Parameter zunehmend und berechnet jedes mal ein neues Bild des Fraktals.

Man nimmt den Haken aus dem Feld, wenn man es stoppen möchte und klickt auf den „Stop“-Button wenn man das „canvas“ trennen möchte.

Weitere Tipps...
Das „Tasks“-Tool kann jeweils nur mit einer Leinwand verbunden werden (alle Erkundungsfunktionen werden während der Verbindung stillgelegt).

Ein Task hält von selbst an, wenn irgendein Parameter unzulässige Werte innerhalb des Fraktalstyps erreicht, der in der Leinwand geladen ist.

Der „Decimal“ Regler ermöglicht es die Dezimalposition zu wählen, die in den Parameterwerten variieren, wenn sie durch die eigenen Schieberegler verändert werden ( dies funktioniert nur bei Tasks die blau markiert sind).

Ein Task kann zusammen mit der Option „Save image changes automatically“ in „Options“ verwendet werden, um Bilder, wie Film-Frames, zum Erstellen von Videos und Animationen zu erzeugen, indem man eine externe Anwendung verwendet.

 

INFORMATIONSANSICHT DES FRAKTALS

Man öffnet das Tool „Information“ im Menü „View“ oder benutzt die Tastenkombination „Strg + Alt + I“. Dieses Tool zeigt die Information der betreffenden „Active canvas“.

Information form 1   Information form 2

Die verfügbare Information ist folgende:

  • COORDINATES: VISIBLE AREA

    Zeigt die Koordinaten der Fläche des Fraktals, die das Bild repräsentiert.

  • COORDINATES: CENTRAL POINT

    Zeigt die Koordinaten des Punktes des Fraktals im Zusammenhang mit dem Zentrum des Bildes.

  • COORDINATES: MOUSE POINTER

    Zeigt die Koordinaten des Punktes des Fraktals im Zusammenhang mit der Mauszeigerposition.

  • DIMENSIONS: FULL SETS

    Zeigt den ungefähren Durchmesser den das komplette Fraktal haben sollte um die angezeigte Fläche zu zeigen. Es vergleicht zugleich diesen Wert mit der Größe des realen Objekts.

  • DIMENSION: VISIBLE AREA

    Zeigt den ungefähren Durchmesser der Fraktalfläche der gezeigt wird. Es vergleicht zugleich diesen Wert mit der Größe des realen Objekts.

  • DIMENSIONS: IMAGE

    Zeigt die Druckausgabe des Bildes und sein Verhältnis.

  • ZOOM LIMIT

    Zeigt den Zoom-Level des „Active canvas“ in einem fortschreitenden Balken. Dieser sitzt über einem Hintergrund der seine Farbe im Verhältnis zu den drei Zoom-Leveln ändert: niedrig (grün), mittel (gelb) und hoch (rot).

  • ALLGEMEINE INFORMATION

    Zeigt den Fraktaltyp, die Identifikationsnummer des Fensters und den eventuellen Kommentar.

Man kann außerdem die Formel anzeigen lassen, die während des Zeichnens auf dem „Active canvas“ verwendet wurde. Um dies zu tun, öffnet man den „Formulas viewer“ im Menü „View“ oder benutzt die Tastenkombination „Strg + Alt + R“.

Formulas viewer

Weitere Tipps...
Der „Windows-Identifier“ ermöglicht es den, zu der Leinwand gehörigen Unterordner innerhalb des Bildordners zu lokalisieren.

 

DEN VORGANG PAUSIEREN

Ein weiteres wichtiges Feature von EFF ist, dass es möglich ist die Anwendung jederzeit zu schließen ohne den Berechnungsstand des Bildes zu verlieren, der noch nicht beendet war. Wenn man beim nächsten mal die Anwendung öffnet, erscheint eine Informationsnachricht, die darauf hinweist, dass die Möglichkeit besteht das Tool „Hibernation processes“ zu öffnen, um den Vorgang von dem Punkt fortzusetzen an dem man ihn unterbrochen hat. Um dies zu tun, wählt man den pausierten Vorgang aus, den man fortsetzen möchte und klickt auf „Continue“. Dieses Tool kann man ebenfalls im Menü „View“ öffnen oder mit der Tastenkombination „Strg + Alt + H“.

Hibernated processes form

Weitere Tipps...
Die Berechnung von einigen Bildern kann ein sehr langsamer Prozess sein abhängig von den Fraktaleigenschaften, der Bildgröße oder dem angewandten „Anti-aliasing filter“. In diesem Fall ist es nötig die Anwendung zu schließen und die Pausierung der Berechnung verhindert den Verlust der zuvor getanen Arbeit.

 

HINWEISE

Um EFF gut anwenden zu können kann man Updates der Informationen und Tipps hier holen (english).

EFF hat einen web desktop mit direktem Zugriff auf www.fractfinder.es. Der web desktop intergriert sich selbst innerhalb des Hauptfensters der Anwendung, um die Anwendung zu erleichtern, und ermöglicht Interaktion zwischen Information und EFF. Man kann den web desktop im Menü „View“ öffnen oder mit der Tastenkombination „Strg + Alt + W“.

Weitere Tipps...
Immer wenn der web desktop geöffnet ist, sind die Tastenkombinationen für „File“ und „Edit“ Menüs nicht verfügbar. Wenn man diese verwenden möchte, aktiviert man eine andere Form der Anwendung ohne den web desktop zu schließen.



Ins Deutsche übersetzt von Dagmar Hamedinger


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